Die perfekte Familie – gibt es das?

Wie sieht der durchschnittliche Schweizer die ideale oder perfekte Familie? Man hat einen Beruf, in dem man sich wohl fühlt und ausreichend verdient, einen Partner, den man liebt, ein geräumiges Eigenheim, selbstverständlich zumindest ein Auto und, so Gott will, ein bis zwei Kinder. Damit es die lieben Kleinen gut haben, wünscht sich der Grossteil, dass die Frauen bei den Kindern daheim bleiben, also nicht arbeiten gehen muss. Zumindest bis diese zur Schule gehen. Heisst zumindest 6 bis 7 Jahre Erwerbslosigkeit. Bedeutet: Die Familie lebt in diesen 6 bis 7 Jahren vom Gehalt des Mannes, das zudem auch für den Lebensstandard ausreichen sollte.

Wie sieht die Realität aus?

Klar möchte man diese Klischees wahren und für alle bestmöglich sorgen. So einfach ist es nicht mehr, wie es sich darstellt. Die Finanzierung eines Eigenheims ist längst kein Selbstläufer mehr. Zwar sind die Einkommen so hoch wie noch nie, doch auch die Ausgaben sind immens gestiegen. Grund und Boden sind wegen der geografischen Gegebenheiten limitiert, die Anforderungen an das Eigenheim nehmen ebenfalls zu. Wohnte man früher in Mehrgenerationenhaushalten, so ist fast jede Kleinfamilie emanzipiert, in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Die Folge: Immens hohe Ausgaben für die eigene Wohnung oder ein Haus im Grünen. Mobilität wird von allen Angestellten mehr oder weniger vorausgesetzt. Ein Auto ist häufig unverzichtbar. Auch das will finanziert werden. Und zu guter Letzt: Kinder kosten Geld. Und das nicht wenig.

Der Trend dahingehend, dass beide Elternteile arbeiten gehen, ist vorprogrammiert und oft auch notwendig. Damit die Kinder nicht auf der Strecke bleiben, braucht es Betreuungsstätten, in denen sie betreut, gefördert und behütet werden. Solche wie Bambi-Tagi. Hier treffen Kids auf Gleichgesinnte im ähnlichen Alter. Hier lernen sie regelmässige Tagesabläufe, soziales Miteinander und vieles mehr, ohne dass der Spiel- und Entdeckerdrang zu kurz kommt. Bestens geschulte BetreuerInnen nehmen Ihre Kinder in Obhut und fördern die lieben Kleinen. In einem besonderen Umfeld wird den Kleinen schon ab etwa zwei Jahren alles geboten, was sie für ihre Entwicklung brauchen. Das Betreuungsprogramm ist an Ihre Wünsche angepasst.

Widersprechen sich Klischee und Realität?

Beim schnellen Hinsehen ist man geneigt vorschnell zu urteilen. Selbstverständlich sollen Kinder behütet aufwachsen. Es ist gut, wenn man es sich einteilen kann, dass die Mutter möglichst viel beim Nachwuchs daheim bleiben kann. Zugleich muss man so ehrlich sein und zugeben, dass Kinder nirgendwo sonst so viel mit Gleichaltrigen in Kontakt kommen wie in Kindertagesstätten. Deshalb raten wir: Machen Sie das Beste aus Ihrer Situation. Ein guter Mix aus Beruf und Familie ist heute dank Kitas nicht mehr unmöglich.