Gartenpflege im Herbst

Der Herbst ist da. Ein schier endloser Sommer ging endgültig zu Ende. In Erinnerung bleiben werden uns Hitzewellen, Trockenheit, mehr Tropentage und –Nächte denn je zuvor. Zumindest in einigen Gegenden der Schweiz. Was folgt auf den Sommer? Erst die Ernte, dann der Herbst, dann der Winter. Wenn sich im Herbst die Blätter der meisten Bäume färben und abfallen, ist die Arbeit für Sie im Garten noch längst nicht getan. Sorgen Sie vor, damit der Garten im nächsten Jahr ebenso schön erblüht wie er es dieses Jahr getan hat.

Was bedeutet das?

Darüber, das abgefallene Laub zusammen zu rechen – und als tierliebender Mensch in einem geschützten Bereich im Garten einen Haufen mit Geäst und Laub als Igel-Winterquartier anzulegen, sollte selbstverständlich sein. Den Rasen auf eine angemessene Schnittlänge zu kürzen, ist ebenso klar. Doch damit nicht genug. Mit dem Abwurf der Blätter beginnt eine Zeit, die für Bäume eine Herausforderung ist. Sie müssen einer langen Zeit voll Kälte und Schnee Stand halten. Damit nicht unliebsamer Weise Äste abbrechen, Astgabeln spalten oder Sträucher unter der Last des Schnees umgebogen oder auseinander gedrückt werden, sollten Sie folgende Dinge beherzigen.

Schneiden Sie Hecken und Büsche rechtzeitig zurück. Binden Sie sie mit einem dicken Garn an stabilen Pflöcken fest. Bäume, deren Laub nicht vollständig abgefallen ist, werden den ersten Schneefall nicht unbeschadet überstehen. Helfen Sie nach und beseitigen Sie zu dünnes Astwerk, das im kommenden Jahr ohnehin weg hätte müssen. Ist der Stamm noch dünn, können Sie ihn mit stabilen Pflöcken ebenfalls stützen. Selbiges gilt für brüchige Äste.

Verblühte Blumen und Kräuter, die geerntet wurden, bitte nicht sorglos einschneien und verkommen lassen. Schneiden Sie sie einige Zentimeter über dem Boden ab und entsorgen Sie das Grünzeug. Wollen Sie hier und dort mit immergrünen, winterfesten Pflanzen noch Verzierungen um das Haus vornehmen, sollten Sie die eisfreie Zeit nutzen. Pflanzen einzusetzen, wenn die Erde erst einmal gefroren ist, macht weder Spass, ist auch nicht sinnvoll. Früh genug pflanzen und eingiessen. Dann haben Sie auch im Winter Freude mit diesen Pflanzen.

Die Balkonblumen können ebenfalls kurz abgeschnitten werden. Bringen Sie die trockenen Blumentröge anschliessend in einen trockenen, dunklen aber nicht zu kalten Raum. Ein Keller ist bestens für die Überwinterung der meisten Balkonblumen geeignet.

Welche Pflanzen es gibt, die den Winter unbeschadet überstehen und wann Sie diese wie und wo einsetzen müssen, damit Sie möglichst viel Freude damit haben, erfahren Sie bei der Gärtnerei Ihres Vertrauens. Ein unverbindlicher Tipp: Lassen sie sich bei www.pflanzendirekt.ch inspirieren. Sie bekommen alle Informationen über in Baumschulen gezogenen Pflanzen direkt angezeigt und wissen, was Sie wie einsetzen müssen. Auch ist es möglich im Shop direkt Pflanzen zu kaufen.