Zahnpflege für Kinder

Wenn es um unsere Sprösslinge geht, ist eine der schwierigsten Aufgaben, diese frühzeitig mit dem Thema Zahngesundheit vertraut zu machen. Zwar sind Kinder in der Regel sehr aufnahmefähig, doch wenn es um Kleinigkeiten wie das Zähneputzen geht, ist es doch immer wieder erstaunlich, wie viele Kinder zu Vergesslichkeit neigen. Dennoch gibt es einen positiven Trend zu verzeichnen: Die Gesundheit von Kinderzähnen ist in der Schweiz in den vergangenen 10 Jahren immer besser geworden. Doch woran liegt das?

Natürlich kann diese Entwicklung nicht damit begründet werden, dass unsere Kinder Jahr für Jahr immer klüger werden, sondern man kann diese positive Entwicklung vor allem den Erziehern verdanken, die sich immer besser um ihren Nachwuchs kümmern. Gesunde Zähne zu haben war früher keine Selbstverständlichkeit, doch heute achten immer mehr Eltern darauf, dass auch der Nachwuchs regelmässig bei den Vorsorgeterminen erscheint. Dabei ist es nicht nur wichtig, dass Kinder regelmässig den Zahnarzt aufsuchen, sondern es spielt auch eine Rolle, wie früh man die Kleinen mit dem Thema vertraut macht. Bereits bevor die ersten Zähne wachsen, sollten Eltern ein paar grundlegende Dinge beachten: Insbesondere bei Kleinkindern, die mit Fläschchen versorgt werden, ist es sehr wichtig, den Mund des Kindes von Bakterien zu befreien, um ein gesundes Wachstum der Zähne zu ermöglichen. Hier reichen einfache Wattestäbchen aus, wobei es mit speziellen Tüchern wie z.B. Oral Care Rabbit oder ähnlichen Produkte einfacher geht.

Die erste Zahnbürste – gut geschrubbt ist halb geputzt

Sobald der Nachwuchs die ersten Milchzähne bekommen hat, spielt das Thema Zahngesundheit eine wesentliche Rolle. Hier legen die modernen Eltern von heute besonders Wert darauf, die Kinder schon frühzeitig mit dem Thema Zähneputzen vertraut zu machen. Für das Putzen der ersten Milchzähne bieten sich so genannte Lernzahnbürsten an. Dabei handelt es sich um spezielle Kinderzahnbürsten, die besonders weiche Borsten aufweisen und in der Regel direkt an der Form zu erkennen sind: Der kindgerechte Griff ist ein regelrechtes Markenzeichen solcher Kinderzahnbürsten. Wenn es um die Pflege der ersten Milchzähne geht, sind generell Borsten vorzuziehen, die kurze und weiche Borsten aufweisen. Erst wenn alle Milchzähne erschienen sind, kann auf längere Borsten gewechselt werden.

Welche Zahnpasta sollte für Kinder verwendet werden?

Kinder sollten generell eine spezielle Kinderzahnpaste verwenden. Hier sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass die Zahnpasta einen geringen Fluoridgehalt von maximal 0.05% aufweist. Das Problem mit Fluoriod ist, dass Kinder dazu neigen, Zahnpasta gerne mal zu verschlucken und ein geringer Fluoridgehalt ist im Gegensatz zu einem hohen Fluoridgehalt völlig unbedenklich.

Natürlich sollte man auch den psychologischen Aspekt beachten: Die Optik der Zahnpasta ist sehr wichtig, denn wenn auf der Zahnpasta Bilder von lustigen Figuren aufgedruckt sind, die Ihre Kinder auch mögen, dann wehren sie sich weniger stark gegen das regelmässige Zähneputzen. Ganz im Gegenteil: Wenn ihnen die Zahnpasta gefällt, putzen sie in der Regel die Zähne freiwillig.

Wie häufig sollten die Zähne geputzt werden?

Generell gilt, dass es bis zum zweiten Lebensjahr vollkommen ausreichend ist, wenn die Kinder die Zähne einmal täglich putzen. Erst nach dem zweiten Lebensjahr können und sollten die Zähne zweimal am Tag geputzt werden. Für Eltern ist es wichtig, Kinder schon frühzeitig mit dem Thema Zähneputzen zu konfrontieren. Wer einen guten Zahnarzt an der Hand hat, kann sich glücklich schätzen, denn dieser schafft es dem Nachwuchs spielerisch beizubringen, wie wichtig tägliches Zähneputzen ist.

Wenn es um das Thema Zahngesundheit geht, sollte natürlich nicht nur auf regelmässiges Zähneputzen geachtet werden, sondern auch die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle. Achten Sie darauf, dass die Kinder Süssigkeiten nur in Massen geniessen. Auch hier trägt ein guter Kinderzahnarzt seinen Teil bei, indem er den Kindern auf schonende Art und Weise beibringt, dass Süssigkeiten nicht gerade gesund für die Beisserchen sind. Dies gilt übrigens auch für Saures!